Messdiener-Werwolf

Auf der Suche nach einem Spiel für die nächste Gruppenstunde erinnerten wir uns an die Karnevalsgruppenstunde im vergangenen Jahr, bei der das Spiel „Werwölfe von Düsterwald“ unter den Gruppenkindern sehr beliebt war. Nachdem wir mit der Messdienergruppe ja bereits ein „Messdiener ärgere Dich nicht“ gestaltet und gespielt haben, wurde nun ein Messdiener-Werwolf erstellt, welches wir als Gruppenleiter allerdings im Vorfeld fertiggestellt haben, um es in der Gruppenstunde direkt spielen zu können.

Unsere Rollenzuteilung

Zunächst einmal musste also eine Rollenzuteilung her. Dabei wurde schnell klar, dass die Messdiener die Rolle der „Werwölfe“ übernehmen und die „Dorfbewohner“ einfache Gemeindemitglieder sein sollten. Wem aber sollten die Sonderrollen zugeordnet werden? Und welche Sonderrollen sollten überhaupt aufgenommen werden?

Die „Seherin“ wird durch den Organisten verkörpert, der von der Orgelbühne aus einen viel besseren Überblick hat als die üblichen Gemeindemitglieder.

Der „Amor“ wird vom Pfarrer übernommen. Schließlich darf dieser ja auch im „echten Leben“ zwei Menschen das Sakrament der Ehe spenden.

Zudem ordneten wir die Rolle der „Hexe“ einer Ordensschwester zu, da eine Ordensschwester sich ja häufig gut mit Kräutern auskennt und so – passend zur Hintergrundgeschichte des Spiels – Tränke brauen kann.

Zu guter Letzt entschieden wir uns für den Küster als „Bürgermeister“, der bei einem Patt entscheiden darf.

Für jede der Rollen haben wir dann eine besondere Rollenkarte angefertigt.

Alle bleiben am Leben…

Aber, mussten in diesem Spiel wirklich Gemeindemitglieder sterben? Warum nicht einfach die Gemeinde verlassen und auf diese Art aus dem Spiel ausscheiden? So entstand die Hintergrundgeschichte des Spiels. Die Messdiener treiben während ihrer Gruppenstunden allerlei Unfug und versuchen, Gemeindemitglieder aus der Gemeinde auszuschließen. Den Gemeindemitgliedern gefällt das natürlich überhaupt nicht, weshalb sie versuchen, die als normale Gemeindemitglieder getarnten Messdiener zu entlarven.

Unsere Erfahrungen aus der Gruppenstunde

In der Gruppenstunde selber hatten die Messdiener viel Spaß beim Spielen, obwohl wir leider auf die Rolle des Pfarrers aufgrund einer mangelnden Spielerzahl verzichten mussten. Dafür hatten wir aber mit zwei Messdienern, dem Organisten, der Ordensschwester, dem Küster und drei Gemeindemitgliedern sehr viel Spaß, auch wenn die Stille in der Ruhephase noch der Übung bedarf. Zudem gefiel es den Gruppenkindern sehr gut, selber das Spiel leiten zu dürfen und durch die Woche bis zum nächsten Sonntag zu führen.

Gleich herunterladen, nachbasteln und selber ausprobieren

Wer das Spiel auch einmal in seiner Gruppenstunde spielen möchte, findet hier den zugehörigen Spielablauf sowie eine Druckvorlage für die Rollenkarten. Zwecks Stabilität und längerer Lebenszeit haben wir die Rollenkarten vorher laminiert. Gerne können Meinungen oder andere Gruppenstunden-Ideen mithilfe der Kommentarfunktion ausgetauscht werden.


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